Image: „Wir müssen das Ausland näher an uns heranholen“Diane Wimmer, neue Personalleiterin der ABLE GROUP
UnternehmenDiane Wimmer

„Wir müssen das Ausland näher an uns heran­ho­len“

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Seit 1. März ist Diane Wimmer neue Personal­lei­terin der ABLE GROUP. Sie ist Mitglied der Geschäfts­lei­tung und verantwortet in der Zentrale in Gummersbach die Abteilungen Inhouse Recruiting, Personal­ent­wick­lung, Personal­wirt­schaft und Entgelte. Wir haben sie getroffen und zu ihren ersten Eindrücken befragt.

02. Mai 2018

Nach einem Wirtschafts­stu­dium mit dem Schwerpunkt Personal haben Sie in verschie­denen Großunter­nehmen und HR-Funktionen gearbeitet, zuletzt bei einem weltweit agierenden Dienstleister im Bereich Qualitäts- und Prozessma­nage­ment für Fahrzeug­her­steller und die Zuliefer­in­dus­trie. Was reizt Sie an Ihrer neuen Position als Personal­lei­terin der ABLE GROUP?

Diane Wimmer: Zum einen reizt mich die Größe der gesamten Unterneh­mens­gruppe und das Arbeiten im Verbund mit der ABLE Management Services als zentralen Inhouse-Dienstleister in Gummersbach. Zum anderen handelt es sich bei den Unternehmen der ABLE GROUP um bekannte Marken, allen voran FERCHAU als Flaggschiff der Gruppe.

Worin sehen Sie in Ihrer neuen Rolle die größte Herausfor­de­rung?

Wimmer: Eine Herausfor­de­rung wird sein, die stark prozess- und standard­ge­trie­bene Arbeitsweise der Gruppe mit der vom HR-Bereich häufig geforderten Flexibilität zu vereinbaren. Nicht selten fordern individu­elle Umstände eine Abweichung von der Norm. Des Weiteren ist es ein klares Ziel von FERCHAU und den anderen Gruppenun­ter­nehmen weiter zu wachsen – auch international. Das stellt natürlich auch andere Ansprüche an die Personal­ar­beit. Last but not least ist es mir wichtig, auch meinen eigenen Fußabdruck zu hinterlassen.

Welche Werte sind Ihnen wichtig bzw. wofür möchten Sie gerne stehen?

Wimmer: Ich stehe für Hands-on-Mentalität, Pragmatismus und Verlässlich­keit ebenso wie für Bodenstän­dig­keit, Authenti­zität und Ehrlichkeit. Worauf man bei mir zählen kann, ist die Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Mir ist es wichtig, dass wir Dienstleis­tungen erbringen, die benötigt werden, unseren internen Kunden einen Mehrwert bringen und insgesamt die Strategie der Gruppe unterstützen. Unter einem Dienstleister verstehe ich dabei allerdings jemanden, der nicht nur Ja und Amen sagt. Für mich ist eine kompetente Beratung stets inbegriffen. Das setzt allerdings voraus, dass man uns frühzeitig mit ins Boot holt und nicht vor vollendete Tatsachen stellt, wie es in der Vergangen­heit wohl häufiger passiert ist. Mein Ziel ist es, in den kommenden drei Jahren dafür zu sorgen, dass wir als kompetenter HR Business Partner wahrgenommen, akzeptiert und bei wichtigen Entschei­dungen frühzeitig eingebunden werden. Aktuell habe ich den Eindruck, dass wir noch nicht so weit sind und auch selbst noch einen Entwicklungsweg gehen müssen.

Gibt es einen Bereich, wo Sie sich besonders engagieren möchten?

Wimmer: Neben der Etablierung von HR als Business Partner liegt mir als weiterer Schwerpunkt das Ausland am Herzen, wo ich aktuell viel unterwegs bin. Mein erster Eindruck ist, dass wir unsere Auslands­ge­sell­schaften bislang sehr stiefmüt­ter­lich behandelt haben. Unser Ziel muss es künftig sein, auch im Ausland adäquate HR-Dienstleis­tungen zu erbringen. Das muss allerdings nicht zwangsläufig in Gänze aus Gummersbach erfolgen. Vorstellbar ist für mich auch, dass wir aus dem Headquarter Gummersbach heraus verlängerte Arme in den Ländern haben – nach dem Motto: „So zentral wie möglich, aber so lokal wie nötig.“ Hauptsache, wir erreichen, dass wir das Ausland näher an uns heranholen und in die Dienstleis­tungen der ABLE einbeziehen.

Frau Wimmer, vielen Dank für das Gespräch.