Image: Das Einmaleins der Web-Entwicklung
Danny Affeldt

Das Einmal­eins der Web-Entwick­lung

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Ob PHP, HTML, CSS oder JavaScript – diese Sprachen sind immanenter Bestandteil des Arbeitsall­tags von Danny Affeldt. Als Web Developer gehört das letztlich auch zum Einmaleins. Doch was zeichnet diesen Job aus? Wir haben mit dem 38-jährigen Oberberger über seine Erfahrungen gesprochen.

16. Mai 2019

Kennzeich­nend für den Beruf des Web Developer ist laut Danny Affeldt der ständig steigende Druck: die Systeme müssen immer schneller und leistungs­fä­higer sein. Hinzukommt, dass sich alles permanent verändert. „Gefühlt kommen jeden Tag neue Frameworks, Produkte und Technolo­gien auf den Markt, die man sich anschauen muss, wenn man in diesem Job gut sein möchte.“

Mehr noch: Die Anforderungen an die Sicherheit und Performance sowie die Konsistenz auf allen Endgeräten werden Affeldt zufolge auch immer höher: „Früher hat man eine Website nach einem starren Muster von 800x600 Pixel entwickelt. Heute entwickelt man vier bis sechs Websites gleichzeitig, um im Prinzip eine abzubilden. Warum? Weil man nicht weiß, welches Gerät der User letztlich verwendet. Die Bandbreite reicht vom kleinen iPhone 4 bis zum Smart-TV in 60 Zoll. Die Herausfor­de­rung ist, eine Website zu entwickeln, die konsistent auf allen Geräten das beste Nutzerer­lebnis bietet.“

Und das ist leichter gesagt als getan. In seinen mehr als zehn Jahren, erst bei der FERCHAU Engineering, dann bei der ABLE Management Services hat Danny Affeldt federfüh­rend die Websites der ABLE GROUP entwickelt. Ob able-group.de, ferchau.com oder m-plan.com – um nur einige Beispiele zu nennen – alle tragen im Wesentli­chen seine „Handschrift“. Grundlage dafür ist ein TYPO3 basiertes Content-Management-System, das er von der Pike aufgebaut und seitdem kontinuier­lich weiterent­wi­ckelt hat.

Dass der 38-Jährige ein TYPO3-Fan ist, daraus macht er keinen Hehl – im Gegenteil: „Für TYPO3 sprechen im Wesentli­chen zwei Dinge: Zum einen ist es ein verhältnis­mäßig sicheres System. Es gibt nur wenig Fälle, in denen TYPO3-basierte Websites gehackt worden sind. Zum anderen ist TYPO3 meiner Meinung nach auch mega flexibel, lässt sich das Content-Management-System doch beliebig anpassen.“

Einziger Wermutstropfen laut Affeldt: TYPO3 sei kompliziert zu erlernen und deshalb auch nicht immer leicht in der Handhabung. Für den gelernten Fachinfor­ma­tiker und Autodidakten kein Hindernis, sondern vielmehr Ansporn. Er liebt die Herausfor­de­rung. Wann immer er Zeit findet, ist er in Foren & Co. unterwegs oder sieht sich Quellcodes von anderen Systemen und Websites an. Sein innerer Antrieb: stets das Quäntchen mehr schaffen als andere. Affeldt: „Mich reizt es immer wieder das Maximum an Möglichkeiten aus den Gegebenheiten herauszu­holen, die Grenzen der jeweiligen Programmier­sprache auszutesten.“

Und dabei hat er sein Ziel stets vor Augen: das Maximum an Performance, Sicherheit und User Experience. Nicht zuletzt zählt dazu natürlich auch, dass der Kunde zufrieden ist und im Idealfall gar nichts merkt, weil es (das System/die Website) so geschmeidig läuft.

Dass Danny Affeldt zielstrebig ist, steht außer Frage. Das zeigt auch sein beruflicher Werdegang. Angefangen als Web Developer mit Schwerpunkt TYPO3 im Jahr 2008 entwickelte er sich kontinuier­lich weiter. Erst zum Senior Web Developer und mittlerweile zum Teamleiter Products & Services im Bereich Marketing der ABLE Management Services. Auch wenn sich seine Aufgaben mit der neuen Führungs­po­si­tion ändern, bleibt die Programmie­rung seine Leidenschaft.

Und diese Leidenschaft sucht er auch in neuen Kollegen. „Wir wachsen und sind immer auf der Suche nach kreativen Talenten mit der Leidenschaft fürs Programmie­ren“, betont Affeldt. Wichtig sei ihm dabei, dass die Bewerber gut ins Team passen. „Wir suchen keine Einzelkämpfer, sondern offene und engagierte Kandidaten, die für unsere Kunden immer das Bestmögliche herausholen möchten.“ Dass der Job durchaus stressig sein kann und einem viel abverlangt, will Affeldt nicht kleinreden. „Fakt ist: Zielstre­big­keit, Belastbar­keit – und ab und an auch ein „dickes Fell“ – sind Eigenschaften, die einem in diesem Job zugutekommen. Nichtsdes­to­trotz ist bei uns keiner auf sich allein gestellt. Wir sind ein Team, und wo es geht, unterstützen wir uns.“