Image: „Wir sind leistungsstarker Inhouse-Dienstleister und proaktiver Business Partner zugleich.“Peter Schneider und Ralf Helas, die Geschäftsführer der ABLE Management Services
Die Geschäftsführer der AMS im Interview

„Wir sind leis­tungs­starker Inhouse-Dienst­leister und proak­tiver Busi­ness Partner zugleich.“

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Die ABLE Management Services (AMS) ist ein zentraler Bestandteil der ABLE GROUP. Welche Aufgaben sie übernimmt, wie sich das Unternehmen zukunfts­si­cher aufstellt und warum es ein attraktiver Arbeitgeber ist, verraten die Geschäfts­führer Ralf Helas und Peter Schneider im Interview.

19. April 2018

Herr Helas, die ABLE Management Services ist der zentrale Dienstleister der ABLE GROUP. Mit welchen Aufgaben genau ist das Unternehmen in dieser Funktion betraut?

Ralf Helas: Richtig, die ABLE Management Services ist der Inhouse-Dienstleister für FERCHAU, M Plan, plantIng, top itservices, RST und primeING. Mit über 130 Niederlas­sungen und Standorten in Deutschland und im europäischen Ausland sowie mit mehr als 10.000 Mitarbei­tern bieten diese Unternehmen ihren Kunden aus allen Branchen Engineering- und IT-Dienstleis­tungen.

Damit sich unsere Gruppenun­ter­nehmen voll und ganz um die Projekte ihrer Kunden kümmern können, übernehmen wir gleich drei wichtige Rollen: Zunächst entlasten wir die Gruppenun­ter­nehmen von sämtlichen Aufgaben ohne direkte Kundenschnitt­stelle – vom Personal­ma­nage­ment über die IT-Struktur, Finanz- und kaufmänni­sche Services sowie Marketing. Und das zentral in standardi­sierten, hocheffi­zi­enten Prozessen. Somit sind wir ein klassischer konzernin­terner Dienstleister. Würden wir uns jedoch allein auf diese Rolle beschränken, wären wir beliebig austauschbar. Wir bieten FERCHAU, M Plan usw. aber auch fundierte Beratung, in die wir unser tiefes Verständnis einfließen lassen, das wir sowohl für die Prozesse als auch die Tätigkeits­felder unserer Gruppenun­ter­nehmen besitzen. Wir erkennen Entwicklungen auf dem Markt sehr früh, schätzen die Folgen ein – und reagieren schnell darauf, sodass diese auf Marktver­än­de­rungen gut vorbereitet sind.

Welche dritte Rolle übernimmt die ABLE Management Services?

Ralf Helas: Als operative Holding übernehmen wir auch die Entwicklung der zentralen Standards der ABLE GROUP. Ob Unterneh­mens­werte, Qualitäts­ma­nage­ment oder Compliance-Richtlinie – diese Werte und Leitplanken, die das Handeln und den Erfolg der gesamten Gruppe definieren, gestalten und überwachen wir.

Um diese drei zentralen Rollen innerhalb der ABLE GROUP letztlich erfolgreich ausfüllen zu können, ist es wichtig, dass wir in jedem unserer Fachbereiche auf Mitarbeiter zählen können, die eine hohe individu­elle fachliche Kompetenz mitbringen und gleichzeitig auch den Ansporn besitzen, gemeinsam unsere Gruppe jeden Tag ein bisschen besser zu machen.

Sie sprechen das Miteinander, den Team-Gedanken, an. Wie wichtig ist eine mit Leben gefüllte Unterneh­mens­kultur, auch mit Hinblick auf das Rollenver­ständnis, das die ABLE Management Services besitzt?

Ralf Helas: Eine positive, das Miteinander, aber auch die Leistung fördernde Unterneh­mens­kultur ist sehr wichtig. Die meisten der anspruchs­vollen Aufgaben und Projekte, die wir meistern, lassen sich nur im Team bewältigen. So müssen beispiels­weise monatlich mehr als 10.000 Mitarbeiter abgerechnet, jährlich mehr als 100.000 Rechnungen geschrieben und 50.000 Stunden Weiterbil­dung realisiert werden. Damit dabei der Team-Spirit entstehen kann, müssen Werte wie Offenheit und Transparenz gelebt werden, die die Basis eines vertrauens­vollen Miteinan­ders bilden. Gleichzeitig stehen wir als inhaberge­führtes Unternehmen für Verbindlich­keit, Beständig­keit, aber auch Innovati­ons­be­reit­schaft ein. Wir wollen unsere Marktposi­tion dauerhaft sichern und als attraktiver Arbeitgeber talentierte Fachkräfte für uns gewinnen. Dies verpflichtet uns dazu, uns ständig zu hinterfragen, um Verbesse­rungs­po­ten­tiale zu erkennen und zu nutzen.

Können Sie konkrete Beispiele nennen?

Ralf Helas: Wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen und haben uns auf unterneh­mens­kri­ti­sche Projekte für unsere Konzernge­sell­schaften konzentriert. Wir haben zuletzt viel Geld und Know-how in die Implemen­tie­rung standardi­sierter IT-Strukturen und Prozesse investiert. Nun gilt es, die Strukturen und Rahmenbe­din­gungen an unsere kommenden Herausfor­de­rungen und Ansprüche unserer Mitarbeiter anzupassen, unser klares Profil als Arbeitgeber zu erhalten. Kurz gesagt: Wir werden von nun an wieder verstärkt in das Miteinander bei der ABLE Management Services investieren. Das ist uns wichtig. Schließlich waren und sind es unsere Mitarbeiter, die die erwähnten Maßnahmen bis hierher erfolgreich umgesetzt haben. Darüber hinaus werden wir aber auch unsere Plattform­stra­tegie weiterver­folgen und die Digitali­sie­rung unserer Leistungen vorantreiben. Das hilft uns dabei, unsere Mitarbeiter dort, wo es möglich ist, zu entlasten, um so Kapazitäten zu schaffen, die wir für eine weitere positive Entwicklung unserer Gruppe dringend benötigen.

Herr Schneider, Herr Helas hat das dynamische Umfeld, in dem die ABLE Management Services ebenso wie die gesamte Gruppe agiert, bereits beschrieben. Auch hat er die Implemen­tie­rung neuer IT-Strukturen angespro­chen. Warum waren diese aus Ihrer Sicht relevant?

Peter Schneider: Als zentraler Dienstleister ist es unsere Aufgabe, alle internen Prozesse und Strukturen so vorzuhalten, dass unsere Gruppenun­ter­nehmen ihre Kundenpro­jekte reibungslos durchführen können. Um dies bei der bereits genannten Größenord­nung an Niederlas­sungen und Standorten sowie vor dem Hintergrund des kontinuier­li­chen Wachstums der ABLE GROUP zu gewährleisten, ist es wichtig, eine moderne, leistungs­starke IT-Infrastruktur vorzuweisen und gleichzeitig ein Höchstmaß an Standardi­sie­rung zu erzielen. Diese Standardi­sie­rung ermöglicht es uns, sämtliche Prozesse und Strukturen der Gruppe beliebig zu skalieren. Wir können das aktuelle und zukünftige Wachstum von nun an besser und mit gleichblei­bend hoher Qualität unterstützen. Gleichzeitig bietet die neue IT-Struktur uns und den Kollegen in den Niederlas­sungen und Standorten die notwendige Flexibilität, auch individu­elle Projektan­for­de­rungen zu realisieren.

Wie genau erreicht die ABLE Management Services diese Standardi­sie­rung der Prozesse und Strukturen?

Peter Schneider: Dazu waren und sind maßgebliche Veränderungen auf drei Ebenen nötig: Auf der technischen Ebene vollziehen wir aktuell den Schritt weg von individu­ellen Unterneh­mens­lö­sungen hin zu gängigen Software­platt­formen wie SAP, Salesforce und Microsoft. Der Vorteil: Wir schaffen einfache Strukturen, Programm­land­schaften, die einfach zu beherrschen sind. Das macht uns wesentlich agiler als zuvor.

Auch auf der zweiten Ebene, die Entwicklung, ist alles auf agile Arbeitsweisen hin ausgerichtet. Wir entwickeln Applikationen gemeinsam mit den Gruppenun­ter­nehmen. Dabei gehen wir in kleinen Schritten und kurzen vierwöchigen Zyklen vor, um bestmöglich auf kurzfris­tige Veränderungen der Anforderungen reagieren zu können.

Schließlich haben wir drittens auch organisa­to­risch Veränderungen vorgenommen und das Prinzip der geteilten Verantwor­tung eingeführt. Der Produkteigner sitzt nun im jeweiligen Fachbereich eines unserer Unternehmen, beispiels­weise im Vertrieb oder in der Personal­re­kru­tie­rung, und entscheidet, welche Veränderungen oder Anpassungen an der Software notwendig sind, um effektiver arbeiten zu können. Er filtert die Anfragen aus dem Fachbereich also vor, bevor diese mit einer Priorisie­rung an unsere Entwickler weiterge­geben werden. So können wir unsere Software­land­schaft effizient und zielgerichtet immer leistungs­stärker gestalten.

Die neuen Strukturen und Prozesse bringen also auch neue Aufgaben und Rollen für die Mitarbeiter mit sich. Haben sich die Berufsbilder, die bei der ABLE Management Services gefragt sind, verändert? Auch vor dem Hintergrund der bereits angespro­chenen weiteren Digitali­sie­rung?

Peter Schneider: Ich denke, insbeson­dere auch in meiner Anwendungs­ent­wick­lung hat sich durch die Einführung von agilen Entwicklungs­mo­dellen und den Wechsel von „klassischer“ C#-Entwicklung hin zur Entwicklung auf einer Cloud-SaaS-Plattform vieles grundlegend geändert. Größere Veränderungen kommen außerdem auf unsere IT-Infrastruktur-Spezialisten, speziell Administra­toren und Netzwerk­spe­zia­listen, zu. Hier bringt der zunehmende Gang in die Cloud neue Aufgaben mit sich, die zuvor nicht so ausgeprägt waren. Wir arbeiten weniger lokal, alle Daten sind im Netz verteilt. Das Thema IT-Security bekommt da eine ganz neue Dimension. Das Netzwerk- und Cloud-Management rückt in den Fokus, das lokale Management nimmt ab.

Abschlie­ßend eine Frage an Sie beide: Warum ist die AMS aus Ihrer Sicht ein attraktiver Arbeitgeber für talentierte (Nachwuchs-)Kräfte?

Ralf Helas: Die ABLE Management Services ist ein attraktiver Arbeitgeber für Menschen, die ein dynamisches Arbeitsum­feld, steile Lernkurven und Entwicklungs­mög­lich­keiten bei einem inhaberge­führten, wirtschaft­lich soliden Marktführer in einem Zukunfts­markt suchen. Wer außer seinem Fachwissen auch Leistungs­be­reit­schaft und Ehrlichkeit, Offenheit, Leidenschaft und einen Schuss Humor mitbringt, der wird sich bei uns sehr wohlfühlen und gut zu unseren mehr als 250 Kolleginnen und Kollegen passen.

Peter Schneider: Dem hinzufügen möchte ich noch, dass wir stets auf neueste Technolo­gien setzen, uns also am Puls der Zeit bewegen und sehr agil agieren. Wie groß der Stellenwert von Digitali­sie­rung und IT bei ABLE Management Services ist, zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass ich als CIO der Geschäfts­füh­rung angehöre. Wer sich für uns entscheidet, darf sich, egal in welchem Berufsfeld und mit welchem Erfahrungs­ho­ri­zont, auf eine spannende berufliche Zukunft in einem fortschritt­li­chen, modernen und zukunfts­ori­en­tierten Unternehmen freuen.

Herr Helas, Herr Schneider, herzlichen Dank für das Gespräch.